Berufssprachkurse nach § 45a AufenthG bauen auf dem Integrationskurs auf und bereiten gezielt auf die Sprache am Arbeitsplatz vor. Sie werden vom BAMF gefördert und sind für viele Teilnehmende kostenfrei.
Berufssprachkurse bauen auf dem Integrationskurs auf und bereiten gezielt auf Deutsch im Arbeitsleben vor. Sie werden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert und von zugelassenen Sprachschulen durchgeführt.
Es gibt Basismodule, die zu den Niveaus B1, B2 oder C1 führen, und Spezialmodule für bestimmte Berufsgruppen, etwa für Gesundheitsberufe, den Einzelhandel oder gewerblich-technische Berufe. Ein Basismodul umfasst meist 400 oder 500 Unterrichtseinheiten.
Die Basismodule enden mit dem Deutsch-Test für den Beruf (DTB) auf dem Kursniveau, zum Beispiel dem DTB B2. Er prüft allgemeines berufsbezogenes Deutsch – Gespräche, E-Mails, Besprechungen – und wird von Arbeitgebern und vielen Anerkennungsstellen als Nachweis anerkannt.
Für die Teilnahme brauchen Sie eine Berechtigung: Arbeitsuchende erhalten sie über die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter, Beschäftigte und Auszubildende beantragen sie beim BAMF. Für Arbeitsuchende und Bürgergeld-Beziehende ist der Kurs kostenlos; Beschäftigte zahlen je nach Einkommen einen Eigenanteil.
Kurse gibt es in Voll- und Teilzeit, als Abendkurs und teilweise online. Unten finden Sie Städte, in denen Sprachschulen Berufssprachkurse anbieten.
Für Arbeitsuchende und Bürgergeld-Beziehende ja. Beschäftigte zahlen je nach Einkommen einen Eigenanteil.
Das Basismodul B2 setzt B1 voraus, das Modul C1 entsprechend B2. Den Einstieg klärt ein Einstufungstest beim Kursträger.
Viele Kursträger bieten Teilzeit- und Abendkurse an, einige auch virtuelle Kurse. Fragen Sie die Sprachschulen in Ihrer Stadt nach dem nächsten Kursstart.
Der Integrationskurs führt bis B1 und deckt den Alltag ab. Der Berufssprachkurs setzt dort an und konzentriert sich auf Deutsch im Beruf, von B1 bis C1.